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Was beinhaltet die häusliche Pflege?

Personen, die finanzielle Unterstützung im Rahmen der häuslichen Pflege erhalten, dürfen nicht in einer Pflegeeinrichtung wohnen. Sie haben einen gesetzlichen Anspruch auf unterstützende Sachleistungen, die sich nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit richten.

Sachleistungen bestehen im wesentlichen aus ambulanter Pflege durch geschultes Personal, die Kosten dafür werden bis zu festgesetzten Höchstbeträgen von der Pflegeversicherung übernommen - alle weiteren Kosten der häuslichen Pflege trägt der Einzelne selbst.

Häusliche Pflege

Für eine häusliche Pflege besteht nicht die Voraussetzung, dass der Pflegebedürftige in seinem eigenen Haushalt gepflegt wird. Dies kann auch ein anderer Haushalt sein, beispielsweise von Angehörigen, oder ein Altenwohnheim oder Altenheim sein. Leistungen bei häuslicher Pflege sind nur ausgeschlossen, wenn es sich bei der Einrichtung, in der der Pflegebedürftige betreut wird, um ein Pflegeheim handelt.

Sachleistungen bei der häuslichen Pflege

Die Pflegeversicherung gibt der häuslichen Pflege eindeutigen Vorrang vor einer stationären Betreuung. Deshalb bilden die Leistungen zur Verbesserung der Bedingungen der häuslichen Pflege den Schwerpunkt der Gesetzgebung. Dazu gehört die Unterstützung der pflegenden Angehörigen durch professionelle Pflegekräfte. Die Leistungen der ambulanten Dienste (im Gesetzestext als "Sachleistung" bezeichnet) machen es aber auch vielen allein lebenden Pflegebedürftigen möglich, trotz ständigen Hilfebedarfs weiter in ihrer Wohnung leben zu können.

Je nach Schwere der Pflegebedürftigkeit können als Sachleistung Pflegeeinsätze durch ambulante Pflegedienste in Anspruch genommen werden. Die monatlichen Leistungen aus der Pflegeversicherung für häusliche Pflege betragen hierzu:

Pflegestufe I bis zu 384 Euro
Pflegestufe II bis zu 921 Euro
Pflegestufe III bis zu 1.432 Euro (in Härtefällen bis zu 1.918 Euro)

Voraussetzung für einen Anspruch auf Sachleistung ist, dass die Pflegeleistungen von ambulanten Pflegediensten erbracht werden, mit denen die Pflegekassen oder die für sie tätigen Verbände Verträge abgeschlossen haben (zugelassene Leistungserbringer).

Werden Pflegeleistungen von nicht zugelassenen Leistungserbringern in Anspruch genommen, handelt es sich um einen Fall der selbst sichergestellten Pflege, für den die Pflegeversicherung das Pflegegeld vorsieht. Kosten für häusliche Pflege sind sicherlich von unterschiedlichen örtlichen Faktoren abhängig, ausfallende Rentenerhöhungen und demographische Veränderungen sollten aber bei der Überlegung hinsichtlich Finanzierbarkeit der Pflege bedacht werden. Private Vorsoge kann hier eine sinnvolle Ergänzung darstellen, auch wenn Sie erst in späteren Jahren abgeschlossen worden ist, sichert sie doch zuverlässig ab.

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