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Gesetzliche Pflegekasse unterstützt auch beim barrierefreien Umbau

Die gesetzliche Pflegekasse unterstützt besonders den Gedanken der Pflege durch Angehörige, Freunde oder Nachbarn. Aus diesem Grund werden insbesondere alle Maßnahmen, die dieses Konzept begünstigen, gefördert, wie die Kurzzeitpflege oder Verhinderungspflege, die den Pflegenden eine Auszeit ermöglichen.

Dazu zählt aber auch der barrierefreie Umbau der Wohnung, um die häusliche Pflege überhaupt erst zu ermöglichen und der betroffenen Person die Möglichkeit zu geben, weitestgehend selbstständig zu sein.

Um eine Förderung für den barrierefreien Umbau von der gesetzlichen Pflegeversicherung zu erhalten, muss allerdings eine Pflegestufe vorliegen. Wenn diese gegeben ist, und die häusliche Pflege durch den Umbau erheblich erleichtert oder überhaupt erst möglich gemacht wird, dann steht der Bezuschussung nichts mehr im Wege.

Die Höhe der Förderung liegt bei maximal 2.557,- ? abzüglich des Eigenanteils, welcher sich auf 10% der Kosten beläuft. Allerdings darf dieser nicht mehr als 50% des monatlichen Einkommens ausmachen. Wenn kein monatliches Einkommen vorhanden ist, entfällt der Eigenanteil sogar vollends.

Vorteile der gesetzlichen Pflegekasse

Der Zuschuss wird jedoch nur auf eine Maßnahme gewährt. Als Maßnahme muss allerdings nicht unbedingt nur ein Element, wie eine ebenerdige Dusche, zählen, sondern auch mehrere Elemente zusammen, können eine Maßnahme bilden, wie beispielsweise die Türverbreiterung, der Rampenbau und die Treppenliftinstallation zusammen, um die Wohnung barrierefrei zu gestalten.

Der Antrag für die Bezuschussung muss bei der eigenen Pflegekasse mit einem Kostenvoranschlag eingereicht werden. Allerdings muss dies vor dem Beginn der Umbaumaßnahmen geschehen, da sonst die Förderung möglicherweise nicht bewilligt wird.

Meist bekommt man einen Monat nach Antragstellung Bescheid über die Bewilligung und ein Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherungen oder eine Pflegefachkraft der Krankenkasse wird zur Begutachtung und Beratung der Maßnahme zur Umbaustätte entsendet.

Für alle, die so lange wie möglich im eigenen Zuhause wohnen bleiben möchten und trotz Einschränkungen und Pflegebedürftigkeit nicht in ein Heim umziehen wollen, ist die Förderung des barrierefreien Umbaus eine wertvolle Unterstützung, um diesen Wunsch zu realisieren.

So kann auch in schweren Pflegefällen eine Pflege in vertrauter Umgebung und in der Nähe der lieben Angehörigen ermöglicht werden.

Hierbei kann ein ambulanter Pflegedienst oder auch Pflegeagenturen die Angehörigen unterstützen. Die qualifizierten Pflegekräfte kommen zu den Bedürftigen nach Hause und helfen bei der täglichen Pflege. Dabei kann das Leistungsangebot von der Körperpflege, über Medikamentengabe bis hin zu hauswirtschaftlichen Tätigkeiten wie Einkaufen oder Kochen reichen.

Mittlerweile vermitteln Pflegeagenturen auch immer wieder Pflegekräfte aus Osteuropa an Familien in Deutschland. Die Agentur übernimmt dabei, die Melde- und Abgabepflichten, sowie Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge.

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